Jeden Abend das gleiche Bild: kilometerlanger Rückstau vor der „Problemkreuzung“ Norderstedter Strasse / Maurepasstrasse aus Richtung Rhen. FDP fordert „Doppelkreisel“.

Fast jeden Abend im Hauptverkehr das gleiche Bild: vor der Kreuzung Norderstedter Strasse / Maurepasstrasse staut sich der Verkehr weit zurück. Am gestrigen Tag (Dienstag, 6. Oktober) bis Dammstücken. „Unzumutbare Zustände“, findet die FDP.

Auch morgens ergibt sich ein ähnliches Bild, nur in umgekehrter Richtung – lange, von den Bürgern als „vollkommen sinnlos“ empfundene Wartezeiten vor der Ampel in Richtung „Neuer Weg“. Niemand könne es einsehen, daß der Verkehr auf der Maurepasstrasse in Richtung Rhen „Rot“ bekommt, nur weil jemand aus dem Neuen Weg rechts in Richtung Ulzburg-Mitte abbiegen wolle.

Die Kreuzung Maurepasstrasse / Norderstedter Strasse muß dringend entschärft werden, findet auch Stephan Holowaty, FDP-Vertreter im Umwelt- und Planungsausschuß. „Dies ist eine echte Problemkreuzung!“.

Hinzu kommt, daß die an dieser Stelle besonders engen Rad- und Fußwege gerade für Radfahrer problematisch sind.

„Diese Kreuzung muß dringend umgebaut werden,“ so die FDP. „Durch den gut gelungenen Netto-Kreisel ist der  Verkehrsfluß deutlich verbessert worden, gleich danach wird er durch die danach folgende Ampel aber wieder vollkommen sinnlos blockiert und Staus weit über den Kreisel hinaus provoziert – womit dann auch dieser blockiert ist.“

Die FDP hat bereits 2009 einen „Doppelkreisel“ gefordert – den Bau eines zweiten Kreisel an der Kreuzung Neuer Weg. Damit werden mehrere gute Dinge bewirkt, so die Liberalen: weniger Staus, gleichmäßigere geringere Geschwindigkeiten an den vorhandenen Engstellen und die Möglichkeit, den Fahrradverkehr von den viel zu engen Fußwegen mit Fahrradbenutzungspflicht auf die Strasse zu verlegen. „Davon haben alle etwas“, so Stephan Holowaty.

Eine zweite Alternative ohne wesentliche Umbauten wäre eine Veränderung der Abbiegeregelungen: wenn nur noch das Rechtsabbiegen erlaubt wäre, könne man sich die Ampel einfach vollständig sparen. „Dies würde zumindest das Stauproblem lösen,“ so die FDP. Wer dann von der Ulzburg-Mitte kommend links in den Neuen Weg abbiegen wolle, würde lediglich wenige Meter weiter durch den Kreisel fahren, die Fahrtrichtung ändern und rechts in den Neuen Weg abbiegen. Wer aus dem Neuen Weg Richtung Rhen fahren wolle, könne über Kisdorfer Strasse und Dorfstrasse wieder zum Netto-Kreisel und nach Rhen gelangen. „Der Kreisel ist aber flexibler“, so die Liberalen, „und erlaubt es auch, die Situation für die Radfahrer zu verbessern.“