Lieber Probleme lösen statt Titel ändern

Die FDP sagt: ein Bürgerentscheid ist gut. Wir unterstützen das.
Dabei werben wir dafür, Gemeinde zu bleiben.

„Wir machen alles, außer Stadt“ ist ein guter Slogan für eine schlanke und schlagkräftige Verwaltung in der man schnell seinen direkten und persönlichen Ansprechpartner findet.
Wir sind lieber die größte Gemeinde in S-H, als die Nummer 13 bei den Städten.

Wir befürchten aber, daß die „Stadtdiskussion“ etwas für’s Ego ist, aber nicht von praktischem Nutzen – es bremst sogar die Arbeit an den aktuellen Problemen.

Zudem: Wenn überall das Wort „Gemeinde“ durch „Stadt“ ersetzt wird, kostet das viel Geld, das an anderer Stelle besser ausgegeben (oder gespart) ist. Die Verwaltung wird aufgebläht (zum Beispiel ein hauptamtlicher statt ein ehrenamtlicher stellvertetender Bürgermeister), die Gemeindevertreter heissen dann Stadtvertreter oder „Ratsherren“, die Verwaltung muß sich intensiv mit der Umwidmung beschäftigen statt die aktuellen Probleme, die es nun mal gibt, zu lösen.

Wer zudem noch den Namen des Ortes ändern will, verursacht hohe Kosten für alle Bürger.

Die FDP sagt: Lieber mit aller Kraft die vorhandenen Themen angehen und Henstedt-Ulzburg eine Zukunft geben,  statt an Äußerlichkeiten und Titeln herumzubasteln.