Im Rampenlicht des Umwelt- und Planungsausschusses am 19. März 2018: Welches ist der beste Straßenbelag für den Radweg nördlich der AKN in Ulzburg?

Der Bürgermeister schlägt einen gepflasterten Weg vor.

FDP-Vertreter Stephan Holowaty zitiert eine Studie des ADFC: „Auf einem gepflastertem Weg braucht ein Radfahrer 30-40% mehr Energie für dieselbe Strecke als auf einem asphaltierten Weg.“

Stephan Holowaty und BfB-Vertreter Jens Iversen setzen sich für einen asphaltierten Weg ein.

Zwischenruf aus den Reihen der WHU: Pflaster sei doch gut, dann könnten Radfahrer nicht so schnell fahren.

Wir fragen uns: Warum fordert die WHU dann nicht gleich Radwege mit Kopfsteinpflaster oder Rüttelschwellen, wenn man dem Radfahrer sein Dasein so schwierig wie möglich machen will?

Die FDP sagt: Wer Radverkehr fördern will, muß es Radfahrern ermöglichen, so einfach, kraftschonend und schnell wie möglich unterwegs zu sein. Und 30-40% mehr Kraftaufwand ist für manch älteren oder weniger trainierten Bürger auf dem Fahrrad der Unterschied zwischen „Fahrrad oder Auto“.

Weiterer Zwischenruf aus den Reihen der WHU: Der Weg ist doch abschüssig, da werde von (bösen) Radfahrern zu viel gerast.

Wir fragen uns: Und wie sieht es aus, wenn man den Weg in die andere Richtung befährt? Ist er in beide Richtungen abschüssig? Will die WHU jetzt Fahrrad-Blitzer?

Am Ende zieht die Verwaltung ihren Vorschlag zurück und wird den Asphaltbelag zumindest berechnen und neu präsentieren.

Die FDP bleibt dabei:

  • Wir setzen uns für den alltagstauglichen Radverkehr in Henstedt-Ulzburg ein
  • Wir wollen Radwege, die ein einfaches und sicheres Radfahren ermöglichen.
  • Mangelhafte Oberflächenqualität mindert den Fahrkomfort für den Radfahrer und ist einer der wichtigsten Gründe für die Nichtbenutzung von Radwegen
  • Wir wollen deshalb auch Behinderungen für Radfahrer abbauen. Dazu gehören auch die Radweg-Stolperfallen und Rüttelschwellen zum Beispiel „An der Alsterquelle“ und „Lindenstrasse“.