Was verdient eine Tagesmutter in der Stunde? Wenn sie in der Notfallbetreuung für die Kinder von Gemeindeverwaltungsmitarbeitern im Jahr 2014 hätte arbeiten dürfen, unfassbare € 375,17 pro Stunde und Kind!

CDU und SPD setzen trotzdem die Fortsetzung des Programms durch.

Wie konnte es zu einem solchen Stundenlohn kommen? Der Hauptausschuss hatte am 10.12.2013 einstimmig beschlossen, dass die Gemeinde Henstedt-Ulzburg Nutzerin der unternehmensfinanzierten Notfallbetreuung für Kinder sowohl von Beschäftigten der Gemeinde, als auch von Ehrenamtlichen aus der Freiwilligen Feuerwehr wird.

Die Verwaltung wurde beauftragt, mit dem Diakonischen Werk Altholstein GmbH, einen entsprechenden Nutzungsvertrag über die Laufzeit von einem Jahr abzuschließen und dem Hauptausschuss nach Ablauf der Vertragslaufzeit eine Auswertung über die Nutzung des Angebots zur Entscheidung über eine Vertragsverlängerung vorzulegen.  Diese Auswertung wurde nun vorgelegt. Die FDP Fraktion hat nachgerechnet: Für 16 Stunden Notfallbetreuung von insgesamt 3 Kindern, wurden unglaubliche  € 6.002,70 von der Gemeinde überwiesen.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der FDP, Klaus-Peter Eberhard: „Selbst die Kinderintensivstation im Krankenhaus ist billiger!“

Eberhard weiter: „Diese völlig absurde Steuerverschwendung wollte die FDP im Hauptausschuss stoppen, aber  SPD und CDU haben der Fortsetzung des Programms für ein weiteres Jahr  zugestimmt.  Genau wegen solcher Programme hat die FDP gegen die letzte Steuererhöhungsorgie gestimmt, denn Henstedt-Ulzburg hat kein Einnahme-, sondern ein Ausgabeproblem!“