Die FDP setzt sich gemeinsam mit allen anderen Fraktionen im Kinder- und Jugendausschuss für eine bessere Organisation der gemeindeeigenen Kindergärten und Kitas ein. Dazu sollen sie aus der allgemeinen Verwaltung ausgegliedert werden.

„Mehr Chancen für die gemeindeeigenen Kindergärten und Kitas“ – das versprechen sich alle Fraktionen im Kinder- und Jugendausschuß durch eine Neuorganisation dieser Einrichtungen.

„Heute werden die Kindergärten und Kitas von diversen Einheiten in der Rathausverwaltung betreut. Das funktioniert hinten und vorne nicht“, stellt Christian Harfmann, FDP-Vertreter im Kinder- und Jugendausschuss fest. „Das lähmt die Einrichtungen, demotiviert die Mitarbeiter, behindert den Ausbau und die Verbesserung der Kitas, schafft sinnlose Kosten … es kann nicht sein, dass am Ende die Politik darüber beraten und entscheiden muss, wie viele Waschbecken eine Kita braucht, viel Geld ohne Erfolg in Planungskosten versenkt wird und Monate ins Land gehen bevor neue Erzieher oder Erzieherinnen eingestellt werden.“

Im Gegenteil: die Kindergärten und Kitas müssen selbständiger arbeiten können, mit weniger Bürokratie, schneller und flexibler. Schon heute sind die gemeindeeigenen Stätten keine beliebten Arbeitgeber – Mitarbeiter/innen kommen und gehen, die Belastung ist hoch. Der Betrieb von Kitas ist eben keine „Kernkompetenz einer Gemeindeverwaltung“, stellt die FDP fest. Daraus müssten die Konsequenzen gezogen werden.

Die FDP setzt sich daher dafür ein, die Verwaltung der Kindergärten und Kitas aus der Gemeindeverwaltung auszugliedern.

Dabei stehen für die FDP wichtige Rahmenbedingungen fest: hohe Qualität für die Kinder, gute Arbeitsbedingungen für engagierte Erzieher und Erzieherinnen, mehr Eigenverantwortung für die Kitas.

„Da wird nichts an irgendeinen Investor ‚verkauft‘ und auch keine Gebühren erhöht,“ sagt Christian Harfmann klipp und klar: „Wir wollen eine gemeinnützige GmbH im Eigentum der Gemeinde oder einen Eigenbetrieb der Gemeinde. Wie genau das ausgestaltet wird, werden wir jetzt gemeinsam mit den Fraktionen und der Verwaltung prüfen. Auch die Eltern und Mitarbeiter/innen müssen einbezogen werden. Natürlich bleiben die bestehenden Tarife der Mitarbeiter erhalten, es geht nicht um ‚billiger‘, sondern um ‚besser‘!“

 

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Christian Harfmann, FDP-Vertreter im Kinder- und Jugendausschuss, harfmann@t-online.de