Die FDP lehnt den Vorstoß der SPD, eine Oberstufe an der Olzeborchschule einzurichten, ab.

Christian Harfmann, bürgerliches Ausschussmitglied für die FDP, erklärte hierzu u.a. im Kinder- und Jugendausschuss, dass es nicht im Interesse der Schüler sei, direkt neben der Oberstufe im Alstergymnasium eine schmale, vielleicht gerade mal 2-zügige, Oberstufe in der Olzeborchschule einzurichten.

Falls diese  überhaupt durch die Schulbehörde genehmigt werden würde, hätten die Schüler dort nicht das breite Profilangebot, wie etwa heute im Alstergymnasium. Mit diesem breiten Profilangebot in der Oberstufe kann ideal auf die verschiedenen Neigungen der Schüler eingegangen werden. Gerade bei rückläufigen Schülerzahlen sollten die Schulen enger kooperieren anstatt mit zwei benachbarten Oberstufen zu konkurrieren.

Herr Ostwald, SPD, behauptet, dass alle Parteien im Kinder- und Jugendausschuss – außer der SPD – „Klientelpolitik für das Alstergymnasium betreiben“ würden, da sie die Einrichtung  einer Oberstufe in der Olzeborchschule ablehnen. Herr Ostwald hätte auch gleich die Schulbehörde der Klientelpolitik bezichtigen müssen, denn die hat in einer vorab eingereichten Stellungnahme ihre Skepsis zur Einrichtung einer Oberstufe in der Olzeborchschule begründet.

Herr Ostwald formuliert den Vorstoß für die Oberstufe an der Olzeburgschule mit den Worten: „Diese Oberstufe bietet die Chance „einen alternativen Weg für all die Schülerinnen und Schüler zu bauen, die nicht in der Lage sind, das Abitur in 8 Jahren zu schaffen.“

Fatal dabei ist, dass die SPD das System offensichtlich gar nicht verstanden hat. Schüler des Alstergymnasiums(G8) steigen nach der 9.Klasse in die 3 jährige Oberstufe ein, Schüler der Gemeinschaftsschule treten nach der 10.Klasse in die Oberstufe ein. Diese Schüler würden also sowieso die Chance haben ihr Abitur nach 9 Jahren zu machen. Unsere Empfehlung an die SPD: Ideologische Scheuklappen abnehmen und erst rechnen – dann reden!